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Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege

Freiheitsentziehende Maßnahmen mit einem Rechtfertigungsgrund sind in Einzelfällen unerlässlich und dienen zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit oder auch zur medikamentösen Heilbehandlung einer Angststörung mit Psychopharmaka.
In anderen Fällen könnte man trotz der vorherrschenden Spannungsfelder zwischen Schutz und Freiheit und dessen Verantwortung auf diese sogenannten unterbringungsähnlichen Maßnahmen verzichten, oder ohne haftungsrechtlicher Bedenken diese auf ein Mindestmaß reduzieren.                              
Fixierungen und andere freiheitseinschränkende Maßnahmen wie Bettgitter, Stecktische, Trickschlösser und Psychopharmaka gehören nach wie vor zum Arbeitsalltag in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Sie werden meist damit begründet, Schutz und Unversehrtheit der Betroffenen nicht anders gewährleisten zu können. Freiheitsentziehende Maßnahmen können einen erheblichen Eingriff in die Freiheitsrechte, der Würde und der Lebensqualität von hilfsbedürftigen Menschen darstellen und werden zumeist von allen Beteiligten als sehr belastend erlebt.

Immer mehr Verfahrenspfleger und Gerichte arbeiten nach dem Werdenfelser Weg. Von den Pflegeeinrichtungen wird erwartet, dass sie gemäß diesem Verfahren mitwirken. Mindestens ein Mitarbeiter von stationären Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Maßnahmen vorgenommen werden, sollte sich gründlich mit diesem Verfahren vertraut machen, um als Multiplikator in seiner Einrichtung wirken zu können.
Das Seminar gibt Einblicke in den aktuellen Stand der Rechtslage und vermittelt den Teilnehmern Klarheit darüber, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen eine Fixierung zulässig und/oder geboten ist. Alternativen zur Freiheitsentziehung werden diskutiert und die Rechtsfolgen ungerechtfertigter Freiheitsentziehungen dargestellt.


In diesem Seminar wird den Teilnehmer/innen gelehrt, welche Alternativen es zur bewegungs- und freiheitseinschränkenden Maßnahmen es gibt.


Adressen Veranstaltungsorte:

AllgäuStift Marienpark 
Rübezahlweg 1
87437 Kempten
Josef-Landes-Saal

Freiheitsentziehende Massnahmen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen mit einem Rechtfertigungsgrund sind in Einzelfällen unerlässlich und dienen zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit oder auch zur medikamentösen Heilbehandlung einer Angststörung mit Psychopharmaka.
  • In anderen Fällen könnte man trotz der vorherrschenden Spannungsfelder zwischen Schutz und Freiheit und dessen Verantwortung auf diese sogenannten unterbringungsähnlichen Maßnahmen verzichten, oder ohne haftungsrechtlicher Bedenken diese auf ein Mindestmaß reduzieren.                              
  • Fixierungen und andere freiheitseinschränkende Maßnahmen wie Bettgitter, Stecktische, Trickschlösser und Psychopharmaka gehören nach wie vor zum Arbeitsalltag in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Sie werden meist damit begründet, Schutz und Unversehrtheit der Betroffenen nicht anders gewährleisten zu können. Freiheitsentziehende Maßnahmen können einen erheblichen Eingriff in die Freiheitsrechte, der Würde und der Lebensqualität von hilfsbedürftigen Menschen darstellen und werden zumeist von allen Beteiligten als sehr belastend erlebt.
  • Immer mehr Verfahrenspfleger und Gerichte arbeiten nach dem Werdenfelser Weg. Von den Pflegeeinrichtungen wird erwartet, dass sie gemäß diesem Verfahren mitwirken. Mindestens ein Mitarbeiter von stationären Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Maßnahmen vorgenommen werden, sollte sich gründlich mit diesem Verfahren vertraut machen, um als Multiplikator in seiner Einrichtung wirken zu können.
  • Das Seminar gibt Einblicke in den aktuellen Stand der Rechtslage und vermittelt den Teilnehmern Klarheit darüber, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen eine Fixierung zulässig und/oder geboten ist. Alternativen zur Freiheitsentziehung werden diskutiert und die Rechtsfolgen ungerechtfertigter Freiheitsentziehungen dargestellt.

Ziele

  • Anhand von Praxisbeispielen und dem Teilnehmeraustausch sollen Verstehens- und Handlungshilfen bearbeitet werden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und anhand fachlicher wie praktischer Impulse zu reflektieren.
  • Sie lernen in diesem Seminar sowohl die pflegerischen als auch die rechtlichen Aspekte kennen, werden mit dem gerichtlichen Genehmigungsverfahren vertraut gemacht.
  • Das in diesem Seminar erlernte Know-how hilft Ihnen eigene Anwenderentscheidung im Bereich von Schutz und Freiheit selbstsicher zu treffen.

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen aus den Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen

Teilnehmerentgelt

130,- €, Mitglieder 0,00 €

Termine

BelegungDatumUhrzeitVeranstaltungsortReferent/ReferentinBuchen
frei17.07.2024 09:00 - 16:00Kempten, MarienparkTobias MünzenhoferBuchen

Referenten

Tobias  Münzenhofer
Tobias Münzenhofer

staatl. annerk. Altenpfleger, Fachpfleger, Praxisanleiter und
QM-Auditor in der direkten gerontopsychiatrischen Alten- und
psychiatrischen Krankenpflege

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Dann wenden Sie sich gerne an unsere Ansprechpartnerin  Frau Stefanie Worbs.